Anforderungen an das Bett für gesunden Schlaf

Voraussetzung für guten Schlaf ist neben einer ungestörten Umgebung vor allem das richtige Bett. Immerhin rund ein Drittel seiner Lebenszeit verbringt der Mensch im Schlaf und somit im Bett. Damit Ihr Bett einen möglichst gesunden Schlaf ermöglicht, sollte es verschiedene Bedingungen erfüllen.

Etwa die Hälfte aller Menschen in den Industrienationen schläft schlecht. Das ist das Ergebnis einer Studie, bei der Personen in sechs Industriestaaten zu ihrem Schlafverhalten befragt wurden. Schlechter Schlaf oder zu wenig Schlaf macht auf Dauer krank. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Eine wichtige Voraussetzung für gesunden Schlaf ist ein gutes und vor allem passendes Bett. Zum Bett zählen insbesondere:

  • Bettgestell
  • Lattenrost
  • Matratze

Alle drei Komponenten bilden eine Einheit und müssen daher aufeinander abgestimmt sein.

Welche Maße sollte ein Bett haben?

Ihre Körpergröße bestimmt die Länge Ihres Bettes. Das Bett sollte etwa 20 bis 30 Zentimeter länger sein, als sie groß sind. Ist das Bett zu kurz, nimmt der Körper im Schlaf automatisch eine Ausweichstellung ein und Sie ziehen zum Beispiel die Beine an. Doch solche Haltungen können den Schlaf beeinträchtigen.

Die Breite des Bettes hängt davon ab, ob Sie alleine oder mit Ihrem Partner darin schlafen. Für eine Person alleine sollte ein Bett mindestens 90 Zentimeter breit sein. Für zwei Personen sollte das Bett mindestens eine Breite von 160 Zentimetern haben. Prinzipiell gilt, dass ein Bett lieber zu groß als zu klein sein sollte. Im Zweifelsfall und wenn Sie ausreichend Platz haben, sollten Sie sich für eine größere Variante entscheiden.

Das dritte wichtige Maß eines Bettes ist die Höhe. Sie beträgt standardmäßig 50 Zentimeter. Für die meisten Menschen ist diese Höhe passend. Bei niedrigeren Betten kann insbesondere Personen mit Rücken- oder Knieproblemen das Aufstehen schwerfallen.

Lattenrost und Matratze

Für den optimalen Schlafkomfort müssen Lattenrost und Matratze aufeinander abgestimmt sein. Die beste Matratze nützt nichts, wenn sie auf einem minderwertigen oder durchgelegenen Lattenrost liegt. Je nach Kombination von Matratzentyp und Lattenrost kommt den jeweiligen Bestandteilen eine unterschiedliche Bedeutung zu. Bei Schaum- und Latexmatratzen ist der Lattenrost maßgeblich für die Liegeeigenschaften verantwortlich. Dagegen hat bei Federkernmatratzen der Lattenrost eine untergeordnete Bedeutung.

Das Bettgestell – am besten aus Holz

Traditionell sind Betten aus Holz gefertigt. Aus gutem Grund. Holzbetten sind vielseitig und haben zahlreiche positive Eigenschaften, die einen gesunden Schlaf unterstützen:

  • Raumklima und Atmosphäre: Holz hat durch seine feuchtigkeitsregulierende Eigenschaft einen positiven Einfluss auf das Raumklima. Außerdem erzeugt der natürliche Werkstoff eine angenehme und natürliche Atmosphäre im Schlafzimmer. Zirbenholz gilt für Betten als ausgesprochen vorteilhaft. Es enthält spezielle ätherische Öle, die einen guten und erholsamen Schlaf fördern sollen.
  • Metallfreie Konstruktion: Betten aus Massivholz lassen sich komplett ohne Metall bauen. Das hat auch den Vorteil, dass Sie den Elektrosmog in Ihrem Schlafzimmer reduzieren. Elektrosmog gilt ebenfalls als mögliche Ursache für schlechten Schlaf.

Bei der Auswahl eines passenden Bettes, in dem Sie gut und gesund schlafen, berät Sie Ihr Tischler oder Schreiner in Ihrer Nähe. Ganz nach Ihren Wünschen fertigt er Ihnen Ihr Traumbett. In unserer Fachbetriebsuche finden Sie einen Partner bei Ihnen vor Ort!

Fazit

Das Bett hat einen entscheidenden Einfluss auf die Schlafqualität. Größe, Lattenrost und Matratze müssen aufeinander abgestimmt sein und an Ihre Bedürfnisse angepasst sein. Betten aus Holz profitieren von den positiven Eigenschaften dieses natürlichen Werkstoffes.