Ergonomische Arbeitshöhen in der Küche

Beugen Sie Rückenschmerzen vor und erleichtern Sie sich die Arbeit

Gehören auch Sie zu den über 70 % der Bundesbürger, die wegen schlechter Haltung mindestens einmal im Jahr Rückenschmerzen haben? Schon eine Neigung von nur 20 Grad nach vorn übt einen starken Druck auf die Bandscheiben Ihrer Lendenwirbelsäule aus und kann diese dauerhaft schädigen. 95 % aller Bandscheibenvorfälle finden genau in diesem Abschnitt der Wirbelsäule statt. Darum sollten Sie bei Ihrer Küchenplanung neben dem Design auch auf Ergonomie und Funktionalität achten.

Ihre neue Küche – ergonomisch geplant

Mit einer neuen Küche investieren Sie in die nächsten 10 bis 15 Jahre Ihrer Zukunft. Bei maßgefertigten Küchen ist die Nutzungsdauer oft sogar noch länger. Da lohnt es sich für Sie, Ihre Küche intelligent und vorausschauend zu planen. Das fängt schon damit an, dass Sie neben der Arbeitshöhe – zum Schneiden, Kochen, Abspülen – auch auf die Höhe von Schrankeinbauten und die Höhe der eingebauten Küchengeräte achten sollten. 

5 Tipps für ergonomische Arbeitshöhen:

 

  1. Was Ihr Ellenbogen mit ergonomischen Arbeitshöhen zu tun hat
    Bei ergonomischer Arbeitshöhe denken die meisten Menschen sofort an den Einfluss der Körpergröße. Früher war dies auch das übliche Maß. Heute entscheidet die Höhe der Ellenbogen über die Höhe von Arbeitsplatten, Herd und Spüle. Das ist eines der Ergebnisse der von der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK) beauftragten Ergonomie-Studie.
  2. Unterschiedliche Arbeitshöhen für unterschiedliche Arbeiten
    In der Küche gibt es die 3 Arbeitsbereiche Vorbereiten, Kochen und Spülen. Für jede dieser Tätigkeiten ist eine andere Arbeitshöhe optimal. Denken Sie bei Ihrer Küchenplanung daran, wer welchen Arbeitsbereich wie häufig nutzt. Selbst bei unterschiedlich großen Personen weiß Ihr Schreiner Rat und bietet Ihnen eine passende Lösung nach Maß.
  3. Tiefere Unterschränke für mehr Komfort
    Je niedriger die Oberschränke hängen, umso übersichtlicher sind sie und umso leichter lassen sich Gegenstände entnehmen oder in den Schrank hineinräumen.
    Wenn die Unterschränke tiefer sind, können die Oberschränke niedriger aufgehängt werden: Bei 60 cm Tiefe sollte der Abstand zum Oberschrank 54 cm betragen. Bei 65 cm Tiefe sind es 48 cm und bei 80 cm Tiefe sogar nur 42 cm Abstand. Für mehr Komfort entscheiden Sie sich also am besten für tiefere Unterschränke.
  4. Vollauszüge schonen den Rücken und schaffen Übersicht
    Früher sah man – meist die Hausfrau – vor den Unterschränken knien und mühsam im Dunkel nach Töpfen oder Vorräten kramen. Heute genießen Hobbyköchinnen und Hausmänner die Bequemlichkeit von voll ausziehbaren Unterschränken. Das Licht fällt von oben auf den Inhalt – alles ist gut sichtbar und leicht zu erreichen.
  5. Ihre Küchenschränke: Auf das Innenleben kommt es an
    Nicht nur die richtige Höhe und die richtige Tiefe Ihrer Schränke erleichtern Ihnen die Küchenarbeit. Auch bei der Innenausstattung lohnt sich eine kluge Planung. Laut der bereits erwähnten AMK-Ergonomiestudie bieten nur ausziehbare Körbe oder Schrankböden die beste Erreichbarkeit.

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Fazit

Bei der Küchenplanung spielen ergonomische Arbeitshöhen eine große Rolle. Schon eine leicht vorgebeugte Haltung schadet auf Dauer Ihren Bandscheiben. Je intensiver Sie also Ihre Küche nutzen, umso mehr profitieren Sie von einer ergonomisch geplanten Küche.  Investieren Sie in Ihre Gesundheit und informieren Sie sich über eine Küche nach Maß. Ihr Tischler oder Schreiner vor Ort berät Sie fachkundig und objektiv.