Gut arbeiten – auch im Homeoffice

In der Krise wird möglich, was bisher für viele Arbeitgeber nicht denkbar war: Das Arbeiten im Homeoffice. Da die Vorlaufzeit fehlte und nicht jeder ein eigenes Büro zu Hause hat, ist nun Kreativität gefragt, was den Arbeitsplatz angeht. Er findet sich am Esstisch, auf dem Sofa oder im Kinderzimmer. Doch auf Dauer sind diese Lösungen nicht geeignet. Wir zeigen, was einen guten Arbeitsplatz ausmacht.

Nach zwei Wochen Arbeiten am Esstisch ist er zu spüren – der Rücken. Der Nacken ist von der ungewohnten Haltung verkrampft und die Lendenwirbelsäule schmerzt. Der Grund liegt klar auf der Hand – die Stühle dort sind nicht für stundenlanges Arbeiten ausgerichtet. Wer vom Büroarbeitsplatz mit höhenverstellbaren Tischen und ergonomischen Stühlen verwöhnt ist, sollte auch im Homeoffice nicht auf diesen „Luxus“ verzichten.

Auch zu Hause richtig sitzen

Die Devise lautet – machen Sie es sich im Homeoffice bequem, aber nicht zu bequem. Dabei kommt es darauf an, welcher Tätigkeit man nachgeht und wie lange man arbeiten muss. Zudem spielt die Kombination aus Monitor, Beleuchtung, Schreibtisch und Stuhl eine große Rolle. Wichtig ist, dass sich Stuhl und Tisch für jeden individuell einstellen lassen.

 

Der optimale Bürostuhl im Allgemeinen

  • ist in Sitztiefe und Sitzhöhe verstellbar,
  •          hat eine hohe, zu neigende Rückenlehne,
  •          hat Armlehnen,
  •          ist kippsicher,
  •          hat eine atmungsaktive Polsterung.

Die Techniker Krankenkasse stellt auf ihrer Website einen Leitfaden vor, was zum richtigen Sitzen gehört. Dabei wird deutlich, dass Haltungswechsel sehr wichtig sind. Denn jede Bewegung beim Sitzen fördert den Stoffwechsel in den Bandscheiben und beugt Abnutzungserscheinungen vor. Stillsitzen, wie man es oft von den Kindern in der Schule fordert, ist also genau der falsche Ansatz!

Wie platziere ich meinen Monitor?

Im Büro wurde der Arbeitsplatz bereits nach ergonomischen Gesichtspunkten eingerichtet. Zu Hause aber ist jeder für sich selbst verantwortlich. Doch wie müssen Monitor, Beleuchtung und Co. platziert werden, um Verspannungen und Rückenschmerzen zu vermeiden?

  •         Laut TK sollte der Abstand zwischen Monitor und Augen zwischen 45 und 80 Zentimeter betragen.
  •          Blickt man auf die Bildschirmmitte, sollte der Kopf leicht nach unten geneigt sein, die oberste Bildschirmzeile soll nicht über der Augenhöhe liegen.
  •         Ihre Blickrichtung zum Bildschirm sollte immer parallel zum Fenster sein, um Blendungen zu vermeiden.
  •         Tipps zur richtigen Beleuchtung finden Sie hier: https://www.topateam.com/news/bringen-sie-licht-ins-dunkle_58066

Der beste Platz fürs Homeoffice

Doch was nutzen diese Tipps, wenn es am richtigen Platz für das Homeoffice fehlt. Hier sind kreative Lösungen gefragt, mit denen Sie sich einen Rückzugsort für Ihren Arbeitsplatz schaffen können. Die TopaTeam-Schreiner und -Tischler haben stets kreative Ideen, mit denen sich zum Beispiel Nischen in ein kleines Büro verwandeln lassen.

Nutzen Sie zum Beispiel vorhandene Dachschrägen, um sich ein Büro einzurichten. Nach getaner Arbeit – einfach Gleitschiebetür davor.

Auch im Wohnzimmer lassen sich auf raffinierte Art und Weise – mit Hilfe von Gleitschiebetüren – Arbeitsplätze einrichten.

Auch der Platz unterhalb von Treppen kann perfekt für den Schreibtisch genutzt werden. Dabei sollten Sie allerdings auf eine gute Beleuchtung achten!

Fazit:

Wer von zu Hause aus arbeiten darf, hat oftmals Schwierigkeiten, den geeigneten Platz für Schreibtisch und Arbeitsmaterialien zu finden. Ihr Schreiner oder Tischler vor Ort berät Sie gerne zu kreativen Lösungen. Achten Sie auch auf ergonomische Lösungen bei Bürostühlen und -tischen. Die TopaTeam-Partner helfen Ihnen gerne weiter.