Infrarotkabine, Sauna oder Dampfbad?

Wenn Sie Platz in Ihrer Wohnung frei haben und sich ein wenig Luxus gönnen wollen, dann können Sie über die Anschaffung einer Infrarotkabine nachdenken. Über spezielle Heizplatten werden Infrarotstrahlen erzeugt, die alle Oberflächen erwärmen, auf die sie treffen, die Luft aber relativ kühl lassen. Die Strahlen sind bei richtiger Anwendung völlig ungefährlich und eignen sich für regelmäßige Wellness-Anwendungen.

Welche Vorteile hat eine Infrarotkabine?

  1. Kurze Vorlaufzeiten. Die Infrarotstrahler funktionieren wie eine Lampe. Sobald man sie anschaltet, wird es warm. Sie können sich also recht spontan dazu entscheiden sich etwas Gutes zu tun.
  2. Gute Regulierbarkeit. Moderne Systeme ermöglichen eine automatische und sehr präzise Steuerung der Intensität und Dauer.
  3. Wenig Pflegeaufwand. Eine Infrarotkabine arbeitet ohne Dampf, Glut oder offenes Feuer. Deshalb ist auch der Reinigungsaufwand geringer als bei mancher Sauna oder Schwitzhütte.
  4. Die Anwendungen einer Infrarotkabine können problemlos erweitert werden. Wenn Sie die Wirkung von Dampf auf die Atemwege schätzen oder sich in der Kabine zwischendurch mit einem Schwall kalten Wassers abkühlen wollen, dann lässt sich die Kabine entsprechend planen.

Was ist das beste Holz für eine Infrarotkabine?

Wie wir in unserem Text über Holzfußböden im Bad schon ausgeführt haben, gibt es heute kaum noch Beschränkungen für die Holzauswahl in verschiedenen Bereichen. Das gilt auch für Ihre Infrarotkabine. Ein Fachmann kann Sie ausführlich dazu beraten, wie sich das Holz durch Ihren Schweiß und die Veränderung der Temperatur ausdehnt und wieder zusammenzieht und was das für Ihre Kabine bedeutet. In der Praxis können Sie sich aber in der Regel das Holz aussuchen, das Ihnen am besten gefällt.

Wann Sie sich für eine Infrarotkabine entscheiden sollten und nicht für eine Sauna

Infrarotkabinen und Saunen haben beide etwa den gleichen Platzbedarf und ähnliche technische Voraussetzungen. Deshalb sollten Sie vor allem auf Ihr Gefühl und Ihren Arzt hören, wenn Sie sich für eines von beiden entscheiden wollen! Wie eine Infrarotkabine erzeugt auch eine Sauna Wärme. Diese wird in einer Sauna aber zunächst an die Luft abgegeben. Deshalb heizt sie sich besser auf, wenn in ihr eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Wasser speichert Wärme und transportiert sie effektiv. Wenn Sie eine trockene Wärme bevorzugen, dann ist die Infrarottechnologie genau das Richtige für Sie. Sie können dabei ganz normal durchatmen. Anders als in einer Sauna gibt es bei Infrarotstrahlen kein so großes Temperaturgefälle von oben nach unten. In einer Sauna sammelt sich warme Luft unter der Decke, was Ihren Kreislauf belasten kann. Infrarotstrahlen hingegen heizen alle Flächen gleichmäßig auf.

Wirkung von Infrarotwärme

Zur Wirkung von Wärme auf den Körper gibt es eine ganze Reihe von Untersuchungen, die sich mit speziellen Beschwerden wie Rheuma oder Muskelschmerzen beschäftigen. Man muss sie nicht alle gelesen haben, um zu wissen, dass Wärme wohltuend und in vielen Fällen schmerzlindernd wirkt. Eine vollständige Durchwärmung des Körpers regt den Kreislauf an und erhöht die Durchblutung. Intensives Schwitzen kann sich positiv auf die Haut auswirken. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Arzt beraten, wie Sie von einer Infrarotkabine profitieren können.

Fazit

Fragen Sie mal Ihren Schreiner oder Tischler vor Ort, den Sie bei uns im Portal finden, ob er auch ein Fan von Infrarotkabinen ist oder eine Sauna bevorzugt. Über Sauna oder Infrarotkabine kann man streiten, aber für die Qualität gibt es klare Richtwerte. Wie in jedem Hygienebereich sollten Sie bei der Planung und Installation nichts dem Zufall überlassen, damit Sie voll von den Vorzügen einer Infrarotkabine profitieren können. Ansonsten empfehlen wir Ihnen, sich einfach mal ein Wellnesswochenende zu gönnen und eine Infrarotkabine auszuprobieren! Das wird Sie überzeugen.