Schallschluckende Decken im Büro: In der Ruhe liegt die Kraft

Etwa 80.000 Stunden im Leben verbringen wir im Büro. Kurze Kommunikationswege, eine „Politik der offenen Tür“ und Teamwork zeichnen unsere moderne Arbeitswelt aus. Der Trend zu Transparenz und Erreichbarkeit in Kombination mit häufiger Mediennutzung sorgen für einen ständigen Lärmpegel. Je mehr Menschen in einem Raum arbeiten, miteinander reden, telefonieren oder tippen, desto höher wird der Geräuschpegel und umso schlechter die Raumakustik.

Konferenzräume oder Büros mit einer ungünstigen Akustik verhindern Kommunikation, anstatt sie zu fördern, und ersticken jeden kreativen Gedankenaustausch im Keim. Die Folgen sind Konzentrationsprobleme bis hin zum Burn-out. Gefragt sind Raumstrukturen, die zu einer Senkung des Geräuschpegels beitragen und gleichzeitig ein Maximum an Flexibilität gewährleisten. Darüber hinaus sollen sich die Mitarbeiter wohlfühlen und keine Energie durch ständige Lärmbelästigung verlieren.

Lärm macht krank

Lärm ist nichts anderes als schädigender oder störender Schall. Er ist von zahlreichen Einflussfaktoren abhängig. Unter Lärmschädigung wird die Verursachung eines Hörschadens, vor allem das Entstehen einer Lärmschwerhörigkeit verstanden. Diese gehört zu den am häufigsten anerkannten Berufskrankheiten. Ob die Akustik in Ihrem Büro verbesserungswürdig ist, hängt entscheidend von der Größe und Beschaffenheit des Raumes ab. Sind große Fensterflächen vorhanden? Können Wandflächen zur Schallabsorption genutzt werden? Wie groß ist das gesamte Volumen des Raumes? Bestehen die Decken aus einem schallschluckenden Material oder potenzieren sie den Lärm eher? Schallmessungen und vorgegebene Richtwerte sind lediglich Anhaltspunkte für den Grad der Belästigung. Menschen reagieren sehr subjektiv auf Lärm. Ob ein Geräusch als störend empfunden wird oder nicht, hängt neben der Lautstärke von einer Reihe weiterer Faktoren ab, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich wahrgenommen werden.

Dem Schall davonsegeln

Ein erster wichtiger Schritt zur Vermeidung des „Lärmsmogs“ ist die Installation schallabsorbierender Decken. So können auch in weitläufigen Räumen hohe Absorptionswerte erzielt werden. Eine vollflächige Akustikdecke leistet allein aufgrund ihrer Größe einen erheblichen Beitrag zur Lärmminderung. Wichtig sind die Qualität des verwendeten Absorptionsmaterials sowie verfügbare Hohlräume, die den Schall schlucken. Nachteile von Akustikdecken sind die relativ hohen Kosten und geringe Flexibilität bei einer nachträglichen Änderung der Raumstruktur oder bei einem Umzug.

Schallschutz: Es geht auch günstiger

In Kombination mit schallabsorbierenden Stellwänden sind Deckenabsorber bzw. Deckensegel die effizienteste und kostengünstigste Lösung. Sie werden einfach von der Decke abgehängt und wirken sofort lärmreduzierend. Auch optisch können die – oft mit modernen Alurahmen versehenen Segel – überzeugen. Für welche Variante Sie sich auch entscheiden: Der Aufwand, Büroräume mit schallschluckenden Decken auszustatten, ist in jedem Fall eine echte Investition in die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und in ein produktives Arbeitsklima.

Schallabsorbierende Decken und Wände gehören in jedes Büro. Ihr Tischler oder Schreiner berät Sie gerne zu den Möglichkeiten schallschluckender Materialien. Einen TopaTeam-Ansprechpartner in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Fachbetriebsuche.

Fazit

Lärmbelästigung am Arbeitsplatz macht krank und verhindert eine gesunde Kommunikation. Besonders Großraumbüros, Besprechungsräume und Meetings profitieren von den Möglichkeiten schallabsorbierender Decken.