Waschbecken und Unterschrank als Einheit denken

In Hotels und guten Restaurants haben sich Waschbecken-Unterschrank-Kombinationen schon seit Langem durchgesetzt. In Privathaushalten hat es ein wenig länger gedauert, aber inzwischen sind Aufsatzwaschbecken mit Waschtischunterschränken auch hier Standard.

Wie wir im Artikel darüber, wie Sie für mehr Stauraum im Badezimmer sorgen, gezeigt haben, bringt es eine Menge, einen Blick über und unter die fest installierten Einrichtungsgegenstände im Badezimmer zu werfen, um den Raum optimal zu nutzen. Am Beispiel des Waschbeckens sieht man sehr gut, wie leicht man so eine Kombinationslösung bilden kann, die millimetergenau aufeinander abgestimmt ist.

Ein Waschbecken ergonomisch planen

Die Wasseranschlüsse lassen in der Regel einen Planungsspielraum zu, der groß genug ist, dass Sie Ihr Waschbecken individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Dabei spielen neben Ihrer eigenen Größe noch ein paar andere Richtwerte eine Rolle: Wo landen Wasserspritzer? Wie viel Platz brauchen Sie für Hygieneartikel, die immer griffbereit sein sollen? Wo sollten sich Lampen und Steckdosen befinden? Wie viel Bewegungsspielraum brauchen Sie vor oder neben dem Waschbecken, um sich nicht zu stoßen? Sollte das Abflussrohr frei zugänglich sein, damit es leichter gereinigt werden kann? All diese Fragen bleiben außen vor, wenn Sie eine vorgefertigte Kombination von Aufsatzwaschbecken und Waschtischunterschrank kaufen.

Geben Sie Ihren Badezimmermöbeln eine spezielle Funktion!

Waschtischunterschränke werden in der Regel als unspezifischer Stauraum konzipiert. Bei Handtüchern, die sich beliebig falten oder rollen lassen, mag das noch angehen, aber für die meisten anderen Utensilien ist das ein Problem. Wenn Sie verschiedene Shampoos, Cremes, Parfums und Hygieneartikel haben, dann nehmen sie entweder unnötig viel Platz weg oder sind nur schwer erreichbar. Mit der Folge, dass Sie gar nicht mehr wissen, was Sie alles haben. Mit einem an Ihre Bedürfnisse angepassten Schubladen-, Regal- und Setzkasten-System bekommen Sie mehr Ordnung und mehr Platz. Dazu auch zusätzlichen Komfort wie zum Beispiel durch eine intelligente Beleuchtung. Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich für immer festlegen müssten. Modulare und flexible Systeme geben Ihnen alle Freiheiten, die Sie brauchen.

Waschbecken und Unterschrank: eine Frage der Optik

Eine Waschzeile wie aus einem Guss macht optisch mehr her als zusammengestückeltes Flickwerk. Bündig mit den Wänden abschließend bleiben weniger Winkel und Nischen, die Sie beim Putzen nur schwer erreichen. Und das Design ist viel klarer. Dabei lassen Ihnen Aufsatzwaschbecken alle Freiheiten. Sie können sich deutlich vom Unterschrank abheben oder nahtlos in die Oberfläche übergehen. Auch beim Material gibt es kaum noch Einschränkungen. Durch eine hochwertige Versiegelung können Sie sich neben dem klassischen Porzellan und Metall auch für Holz und Naturstein entscheiden. Die einzige Herausforderung ist die stilvolle Einbindung des Wasserhahns, für den meist nur ein moderner Chrom-Look oder stimmungsvolles Messing zur Verfügung steht.

Über das Badezimmer hinausdenken

Waschbecken sind auch in Gäste-WCs, Küchen, WaschKüchen, Werkstätten und Garagen zu finden. Auch hier lassen Sie sich mit Waschtischunterschränken kombinieren. Dabei liegt der Schwerpunkt meist weniger bei der Optik als vielmehr beim praktischen Nutzen.

Fazit

Waschtischunterschränke in Kombination mit Aufsatzwaschbecken machen dann am meisten Sinn, wenn Sie ergonomisch und perfekt nach Ihren Anforderungen gefertigt wurden. Ihr Schreiner oder Tischler vor Ort kann Ihnen zeigen, wie Sie im Badezimmer, in der Werkstatt und an anderen Orten davon profitieren können. Damit können Sie die Vorteile, die diese Kombination bietet, voll nutzen: weniger Pflegeaufwand, schönere Optik, mehr Ordnung und keine störenden Kanten.